Gute Fruchtbarkeitsleistung bestimmt die Karriere und letztendlich die Lebensdauer einer Milchkuh. Für die Behandlung der Endometritis steht nun ein in Österreich zugelassenes Präparat zur Verfügung.
Fast jede dritte Milchkuh ist nach dem Abkalben von einer Entzündung der Gebärmutterschleimhaut betroffen, wobei die Faktoren wie Fütterung in der Transitphase sowie Haltung und Geburtsmanagement eine wesentliche Rolle spielen.
Nicht immer ist ein eitriger Ausfluss hinweisend auf das Vorliegen einer Endometritis. Sehr oft handelt es sich um ein subklinisches Geschehen, das durch eine routinemäßige Kontrolle der Kuh ca 3 Wochen nach dem Abkalben entdeckt werden könnte. Spätestens, wenn es darum geht, die Kuh wieder zu besamen, stellt sich heraus, dass die Endometritis einer erfolgreichen Einnistung im Wege steht.
Neben der Verabreichung von PGF ist eine antibiotische Behandlung ist in vielen Fällen der einzige Weg, um das Entzündungsgeschehen ein für allemal zu unterbrechen. Eine einzuhaltende Wartezeit auf Milch kommt allerdings genau dann, wenn die Kuh ihre volle Milchleistung entfaltet hat, sehr ungelegen.
Bimacure: Cefapirin zur intrauterinen Verabreichung
Mit Bimacure stellt Animed Service ein intrauterin zu verabreichendes Präparat vor, das erstmals in Österreich zugelassen ist und neben 2 Tagen Wartezeit auf Fleisch, Null Stunden Wartezeit auf Milch hat. Der Wirkstoff Cefapirin ist ein Cephalosporin der ersten Generation mit einem sehr breiten Wirkspektrum. Die bakterizide Wirkung hält im Uterus mindestens 24 Stunden lang an, weshalb eine einmalige Anwendung in der Regel ausreichend ist, um einen nachhaltigen Behandlungserfolg zu garantieren.
Die Verabreichung erfolgt mittels der mitgelieferten Seminette und kann auch kurz nach der Besamung erfolgen.

Für nähere Informationen zu diesem Produkt steht unser Außendienst gerne zur Verfügung!